Grundkurs Plattentektonik: Vor sehr langer Zeit bestand die Landfläche der Erde aus einer riesigen Platte namens Pangea, die vor etwa 500 Millionen Jahren auseinanderbrach. Das Land, das heute Kreta ist, war vom Tethys-Meer bedeckt. Vor etwa 130 – 150 Millionen Jahren wurde Kreta durch Verschiebungen an die Oberfläche gedrückt.
Da die Insel so lange von
Wassermassen bedeckt war, sind in jeglichen Gesteinsschichten massenweise
Fossilien enthalten, vor allem Muscheln, Seeigel und Korallen, aber auch
kleinere Fische und größere Säugetiere aus späterer Zeit.
Übrigens macht sich die Lage
Kretas an zwei Plattengrenzen regelmäßig durch kleinere Erdbeben bemerkbar. Seltsamerweise
kriegen wir das nie so richtig mit, ein Erdbeben der Stärke 4.8 haben wir beim
Spazieren überhaupt nicht bemerkt, bei einem anderen der Stärke 3.9 bin ich
zwar kurz aufgewacht, aber Hanna hat verschlafen…
In der Nähe von Sitia befindet
sich der Vathi Potamos Fjord, eine langgezogene Bucht mit schönen Wasserhöhlen.
Geht man den Küstenabschnitt entlang, findet man zahlreiche Fossilien.
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| Eine versteinerte Muschel |
| Clypeaster (Seeigel) |
| Auf der Suche nach Fossilien |


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