„Plans are nothing: planning is everything” (Dwight D. Eisenhower)
2020, dieses Jahr voller Überraschungen, voller Erfolge und
Enttäuschungen. Das Jahr, in dem ich achtzehn geworden bin, in dem ich mein
Abitur gemacht habe und die Schule abgeschlossen habe, das Jahr für das ich
ganz viele Pläne hatte, die ich dann über den Haufen schmeißen musste. Das
Jahr, in dem so viele Dinge anders gelaufen sind, als ich es mir hätte träumen
können.
Dass ich nach der Schule erstmal ein paar Monate weg möchte,
stand nie außer Frage. Ob Reisen, Work & Travel oder Freiwilligendienst,
irgendwas wird sich schon finden. Anfang des Jahres bewarb ich mich also für
einen weltwärts-Freiwilligendienst bei der DIZ (Deutsch-Indischen
Zusammenarbeit) und für kulturweit, einen Freiwilligendienst der Deutschen
UNESCO Kommission in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt. Das Platzangebot an
einer Schule in Indien mit der DIZ nahm ich an, bis die Corona-Pandemie mein
Vorhaben erstmal auf Eis legte. Im Laufe der Monate fand ich mich damit ab,
dass ein Auslandsaufenthalt auf absehbare Zeit nicht möglich sein wird, ich
sagte Indien ab und entschied mich für ein FSJ in der Nähe. Endlich hatte ich
einen konkreten Plan und war auch sehr zufrieden damit. Dann, am Freitag bevor
ich mein FSJ beginnen sollte, bekam ich ein Platzangebot von kulturweit: in
einem Geopark in Griechenland. Die Entscheidung viel mir nicht schwer und die
nächsten drei Wochen bis zum Vorbereitungsseminar vergingen wie im Fluge,
schließlich fiel einiges an Organisatorischem an (Kündigungen, Verträge,
Kontakt mit meinen Ansprechpartnern, Flug, Unterkunft, …) Nach einem
zehntägigen Vorbereitungsseminar war es dann soweit und ich brach auf zu neuen
Ufern. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Sitia UNESCO Global Geopark liegt
am östlichsten Ende Kretas und die Stadt selbst direkt am Meer.
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